Kultur fördern. Vielfalt stärken.
Das Bundesamt für Kultur fördert das Kulturschaffen in seiner Vielfalt und Qualität und stärkt die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben. Es trägt zur Bewahrung des Kulturerbes und zu dessen gesellschaftlicher Bedeutung bei und setzt sich für eine nachhaltige und qualitätsvolle Baukultur ein. Zudem unterstützt es die Amateurkultur, lebendige Traditionen und traditionelles Handwerk sowie die Mehrsprachigkeit und die Verständigung zwischen den Sprach- und Kulturräumen. Auf internationaler Ebene engagiert sich das Bundesamt für Kultur für den Schutz des Kulturerbes und der kulturellen Vielfalt. Es ist für mehrere kulturelle Institutionen verantwortlich, darunter die Schweizerische Nationalbibliothek.

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Der Bund unterstützt 26 Projekte der Provenienzforschung von Schweizer Museen und Sammlungen
Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt 2027 und 2028 mit insgesamt rund 1,95 Millionen Franken 26 Provenienzforschungsprojekte von Museen und Sammlungen in der Schweiz. Die geförderten Vorhaben reichen von museumsübergreifenden Projekten und Kooperationen mit Herkunftsgemeinschaften über die Untersuchung menschlicher Überreste bis zur Erschliessung von Archiven und Datenbeständen.
Michèle Gurtner erhält den Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2026
Der Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2026 geht an Michèle Gurtner. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesamt für Kultur das prägende Wirken der Schauspielerin und Performerin. Die Verleihung des Grand Prix und der anderen Schweizer Preise Darstellende Künste findet am 6. November 2026 in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in der Alten Reithalle der Bühne Aarau statt.
Bundesrat verbessert die Anwendung des ISOS
An seiner Sitzung vom 18. September 2026 hat der Bundesrat eine Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) und der Raumplanungsverordnung (RPV) gutgeheissen. Damit werden die Anwendung des ISOS präzisiert sowie die Behandlung zahlreicher Planungs- und Bauvorhaben vereinfacht und beschleunigt. Gleichzeitig hat der Bundesrat die letzte Etappe der Aktualisierung des ISOS im Kanton Graubünden verabschiedet.