Kultur fördern. Vielfalt stärken.
Das Bundesamt für Kultur fördert das Kulturschaffen in seiner Vielfalt und Qualität und stärkt die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben. Es trägt zur Bewahrung des Kulturerbes und zu dessen gesellschaftlicher Bedeutung bei und setzt sich für eine nachhaltige und qualitätsvolle Baukultur ein. Zudem unterstützt es die Amateurkultur, lebendige Traditionen und traditionelles Handwerk sowie die Mehrsprachigkeit und die Verständigung zwischen den Sprach- und Kulturräumen. Auf internationaler Ebene engagiert sich das Bundesamt für Kultur für den Schutz des Kulturerbes und der kulturellen Vielfalt. Es ist für mehrere kulturelle Institutionen verantwortlich, darunter die Schweizerische Nationalbibliothek.

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Medienmitteilungen
Regionaler UNESCO-Dialog für «Neue Formen der Zusammenarbeit und Vereinbarungen im Bereich der Rückgabe und Restitution von Kulturgütern»
Der Bund organisiert in Zusammenarbeit mit der UNESCO am 16. und 17. September 2026 einen regionalen UNESCO-Dialog für «Neue Formen der Zusammenarbeit und Vereinbarungen im Bereich der Rückgabe und Restitution von Kulturgütern» in Genf. Die Schweiz bekräftigt damit ihr Engagement für eine engere internationale Zusammenarbeit zwischen Staaten, Kulturinstitutionen, betroffenen Gemeinschaften und weiteren Akteuren, um nachhaltige Lösungen für die Rückgabe und Restitution von Kulturgütern zu fördern und zur Erhaltung des Kulturerbes beizutragen.
Die Schweiz gibt Ägypten ein bedeutendes Kulturgut zurück
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, Elisabeth Baume-Schneider, hat heute dem ägyptischen Botschafter in der Schweiz eine Grabmaske aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. übergeben. Die Rückgabe unterstreicht das Engagement der Schweiz gegen illegalen Kulturgütertransfer.
Die Schweiz setzt sich für den Schutz der Regional- oder Minderheitensprachen ein
Der Bundesrat hat den neunten Bericht der Schweiz über die Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarats an seiner Sitzung vom 9. September 2026 verabschiedet. Der Bericht deckt den Zeitraum von 2022 bis 2025 und beschreibt insbesondere die breitere Förderung des Italienischen und Rätoromanischen sowie verschiedene Initiativen zur Erhaltung der sprachlichen Vielfalt in der Schweiz.